{"id":44015,"date":"2020-09-25T14:05:31","date_gmt":"2020-09-25T12:05:31","guid":{"rendered":"https:\/\/urban-nation.com\/?p=44015"},"modified":"2021-03-02T12:28:23","modified_gmt":"2021-03-02T11:28:23","slug":"running-the-streets-martha-coopers-new-york-state-of-mind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/urban-nation.com\/de\/2020\/09\/running-the-streets-martha-coopers-new-york-state-of-mind\/","title":{"rendered":"Running the Streets: Martha Cooper&#8217;s New York State of Mind"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Autorin: Miss Rosen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr das URBAN NATION Museum<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Freiheit, Kreativit\u00e4t und Innovation \u2013 das sind die wichtigsten Merkmale von Martha Coopers Reise um den Globus innerhalb der letzten 60 Jahre. Cooper entstammt einer Familie, in der es eine ganze Reihe starker, unabh\u00e4ngiger Frauen gab. Allen voran die Gro\u00dftante m\u00fctterlicherseits, Henrietta Szold: eine bekannte Aktivistin, die in die American Women&#8217;s Hall of Fame aufgenommen wurde. Cooper wuchs also in einer Familie von Feministinnen auf, die ihr Schicksal selbst in die Hand nahmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Cooper wurde bereits im zarten Alter von f\u00fcnf Jahren eine gro\u00dfe Portion Autonomie zugestanden, als ihre Mutter ihr beibrachte, allein eine Meile durch ihre Heimatstadt Baltimore zum Kindergarten zu laufen. &#8222;Meine Mutter zeigte es mir am ersten Tag&#8220;, sagt Cooper. &#8222;Am n\u00e4chsten Tag folgte sie mir mit einigem Abstand, um sicherzugehen, dass ich alles richtig mache, und das war&#8217;s dann. Ich bin sehr frei aufgewachsen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Martha Cooper&#8217;s Wagemut<\/h2>\n\n\n\n<p>1965 erreichte Coopers Abenteuerlust einen neuen H\u00f6hepunkt. Nachdem sie ihre Arbeit im Friedenskorps abgeschlossen hatte, begann sie an der Universit\u00e4t Oxford Ethnologie zu studieren. Im Zuge dessen unternahm sie die Reise ihres Lebens, als sie allein mit dem Motorrad von Bangkok nach London fuhr. Nach ihrem Abschluss kehrte sie in die USA zur\u00fcck, um Artefakte im Peabody Museum of Natural History in Yale zu katalogisieren. Bald langweilte es Cooper, hinter einem Schreibtisch zu arbeiten. Sie sehnte sich danach, wieder direkt vor Ort t\u00e4tig zu sein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone wp-image-44037 size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"642\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/CooperSara3a-960x642.jpg\" alt=\"Martha Cooper's New York State of Mind, photo \u00a9 Martha Cooper\u2060\u2800\" class=\"wp-image-44037\" srcset=\"https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/CooperSara3a-960x642.jpg 960w, https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/CooperSara3a-640x428.jpg 640w, https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/CooperSara3a-768x513.jpg 768w, https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/CooperSara3a.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><figcaption>Martha Cooper&#8217;s New York State of Mind, photo \u00a9 Martha Cooper\u2060\u2800<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Entschlossen, ihrer Liebe zur Fotografie ein Leben lang nachzugehen, wurde Cooper die erste weibliche Fotopraktikantin beim <em>National Geographic<\/em>. Kurz darauf nahm sie einen Job bei der <em>The Narragansett Times<\/em> an. Doch das Leben an den K\u00fcsten von Rhode Island war f\u00fcr ihren Geschmack viel zu beschaulich. 1975 zog Cooper nach New York City und versuchte Zeitungsfotografin zu werden. Nach Jahren, in denen wei\u00dfe New Yorker aus vernachl\u00e4ssigten Stadtgebieten weggezogen waren, stand die Stadt am Rande des Bankrotts. Vermieter heuerten Brandstifter an, die ihre Grundst\u00fccke abfackeln sollten, um Versicherungspolicen zu kassieren \u2013 und legten damit ganze Stadtviertel in Schutt und Asche.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone wp-image-44039 size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"629\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/CooperSara5-960x629.jpg\" alt=\"Martha Cooper's New York State of Mind, photo \u00a9 Martha Cooper\u2060\u2800\" class=\"wp-image-44039\" srcset=\"https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/CooperSara5-960x629.jpg 960w, https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/CooperSara5-640x420.jpg 640w, https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/CooperSara5-768x503.jpg 768w, https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/CooperSara5.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><figcaption>Martha Cooper&#8217;s New York State of Mind, photo \u00a9 Martha Cooper\u2060\u2800<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Martha Cooper&#8217;s New York<\/h2>\n\n\n\n<p>Die dekadente und doch heruntergekommene Stadtlandschaft wurde sich selbst \u00fcberlassen. Dadurch wiederum wurde eine lebendige kulturelle Oase geschaffen, in der alles m\u00f6glich war. Ganz in ihrem Element hatte Cooper 1977 als erste weibliche Fotografin bei der <em>New York Post<\/em> gro\u00dfen Erfolg. Mit einem Presseausweis, der es ihr erm\u00f6glichte, Polizeigrenzen zu \u00fcberqueren, und mit Nummernschildern an ihrem Auto, die es ihr erlaubten, \u00fcberall und jederzeit zu parken, fuhr Cooper w\u00e4hrend ihrer Arbeitseins\u00e4tze in einem ramponierten Honda Civic durch die &#8222;Five Boroughs&#8220;. Dabei hatte sie auch keine Skrupel, mitten auf der Stra\u00dfe einen U-Turn zu machen, um f\u00fcr eine schnelle Aufnahme aus dem Auto zu springen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausgestattet mit einem Funkger\u00e4t, das mit dem City Desk verbunden war, fotografierte Cooper alles: von Verbrechen bis hin zu Ber\u00fchmtheiten. Aber sie erkannte, dass die Pressefreiheit in einer gesetzlosen Stadt nicht ohne Folgen war. &#8222;Man schickte mich mit einem Reporter zu einem Drogensupermarkt auf der Avenue A&#8220;, erinnert sie sich. &#8222;Wir sahen, wie all diese Leute in einem verlassenen Geb\u00e4ude ein und aus gingen, und ich dachte: &#8218;Du willst, dass ich da reingehe und ein Foto mache \u2013 bist du verr\u00fcckt?'&#8220;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone wp-image-44032 size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"641\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/CooperSara1a-960x641.jpg\" alt=\"Martha Cooper's New York State of Mind\" class=\"wp-image-44032\" srcset=\"https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/CooperSara1a-960x641.jpg 960w, https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/CooperSara1a-640x427.jpg 640w, https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/CooperSara1a-768x513.jpg 768w, https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/CooperSara1a.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><figcaption>Martha Cooper&#8217;s New York State of Mind photo \u00a9 Martha Cooper\u2060<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Blick f\u00fcrs Skurrile<\/h2>\n\n\n\n<p>Neben diesen Eins\u00e4tzen fertigte Cooper &#8222;Weather Shots&#8220; an. Dabei handelt es sich um eine Serie von Einzelbildern, die als ganzseitige Abbildungen in der Zeitung erscheinen. Sp\u00e4ter wurden diese in dem Buch <em>New York State of Mind <\/em>ver\u00f6ffentlicht. In einer von Extremen getriebenen Stadt war das Wetter die perfekte Metapher, um zu veranschaulichen, wie z\u00e4h, widerstands- und anpassungsf\u00e4hig ihre Bewohner waren. Coopers Blick f\u00fcr die skurrilen Facetten des Stadtlebens spiegelte sich in den typischen Szenen von alten M\u00e4nnern wider, die an den Kartentischen des Blocks Domino spielten. Er zeigte sich auch in den Fotografien von Kindern, die sich an einem schw\u00fclen Sommertag in einer Fontaine von k\u00fchlem Wasser tummelten, die aus einem offenen Hydranten sprudelte. Und er findet sich in der Aufnahme eines unerschrockenen New Yorkers, der ein Paar Skier anzog, um die schneebedeckten Stra\u00dfen zu \u00fcberqueren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone wp-image-44034 size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"644\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/CooperSara4-960x644.jpg\" alt=\"Martha Cooper's New York State of Mind, photo \u00a9 Martha Cooper\u2060\u2800\" class=\"wp-image-44034\" srcset=\"https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/CooperSara4-960x644.jpg 960w, https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/CooperSara4-640x429.jpg 640w, https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/CooperSara4-768x515.jpg 768w, https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/CooperSara4.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><figcaption>Martha Cooper&#8217;s New York State of Mind, photo \u00a9 Martha Cooper\u2060\u2800<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Herrscher der Stra\u00dfe<\/h2>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig dokumentierte Cooper eine goldene \u00c4ra, in der Kinder \u00fcber die Stra\u00dfen herrschten. Diese Fotoreihe wurde sp\u00e4ter in dem Buch <em>Street Play<\/em> ver\u00f6ffentlicht. Das Projekt begann, nachdem Cooper Haiti besucht und Kinder gesehen hatte, die aus Blechdosen Autos bauten. Neugierig kehrte sie nach New York zur\u00fcck, um zu sehen, ob in der Lower East Side, einem lebhaften, wenn auch heruntergekommenen Viertel unweit der Innenstadtzentrale der Post, etwas \u00c4hnliches passierte. Die auf sich allein gestellten Kinder in Coopers Fotos waren furchtlos. Sie sprangen von Feuerleitern auf verlassene Matratzen und klammerten sich hinten an Bussen fest, um kostenlos mitzufahren. Sie erfanden Spiele und fertigten selbstgemachtes Spielzeug, inmitten von mit Schutt \u00fcbers\u00e4ten Grundst\u00fccken. &#8222;Die Kinder hatten viel Freiheit und es gab viele Orte, die nicht eingez\u00e4unt waren&#8220;, sagt Cooper. &#8222;Es erinnerte mich an meine eigene Kindheit.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone wp-image-44030 size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"640\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/webCooperWebUN07-960x640.jpg\" alt=\"Martha Cooper's New York State of Mind\" class=\"wp-image-44030\" srcset=\"https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/webCooperWebUN07-960x640.jpg 960w, https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/webCooperWebUN07-640x427.jpg 640w, https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/webCooperWebUN07-768x512.jpg 768w, https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/webCooperWebUN07.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><figcaption>Martha Cooper&#8217;s New York State of Mind, photo \u00a9 Martha Cooper\u2060\u2800<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Trip Down Memory Lane<\/h2>\n\n\n\n<p>K\u00fcrzlich nahm Harlem Slim, ein New Yorker Blues-Musiker, Kontakt zu Cooper auf. Er fragte, ob er ihr Foto einer Gruppe von Kindern, die auf einen Maschendrahtzaun klettern, als Cover f\u00fcr sein n\u00e4chstes Album verwenden k\u00f6nne. Dabei erw\u00e4hnte er, dass er eines der Kinder auf dem Bild sei. Cooper sagte, sie w\u00fcrde ihm die Erlaubnis geben, wenn er im Gegenzug seine Erinnerungen an diesen Tag mit ihr teilen w\u00fcrde. In einer E-Mail beschreibt Harlem Slim diesen Moment, deutlich erinnert er sich an die Zeit in einem &#8222;Day Camp&#8220;. Gemeinsam mit einem etwas \u00e4lteren Teenager als Aufsichtsperson durften die Kinder die Stadt erkunden:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;In so vielen Stadtvierteln, von der Upper West bis zur Lower East Side, gab es diese eingez\u00e4unten Grundst\u00fccke voller Bauschutt. Sie wurden zu unserem Spielplatz, gebaut (oder zerst\u00f6rt), um unsere Kreativit\u00e4t anzuregen&#8220;, erinnert sich Harlem Slim. &#8222;Zu der Zeit, als dieses Foto gemacht wurde, war ich ein sehr sch\u00fcchternes Kind und wollte unbedingt wie die coolen gro\u00dfen Kinder sein. Ich wusste, wenn ich es bis zur dritten Zaun-Reihe schaffe, w\u00fcrden sie mich aufnehmen \u2013 also schob ich mich vorw\u00e4rts, ohne nach unten zu schauen. Ich liebe an deinem Foto besonders, dass es meinen Moment des Bereuens und der Angst perfekt einf\u00e4ngt. Ich glaube nicht, dass sonst irgendjemand das so sieht, aber das ist das Sch\u00f6ne an einem Foto. Ich habe es bei diesem Aufstieg nie ganz nach oben geschafft. Ich begann irgendwann wieder runterzuklettern und zwang die Kinder unter mir, dasselbe zu tun. Es war nicht in meiner Liga, wie die gro\u00dfen Kinder r\u00fcberzuklettern, und ich hatte gesehen, was f\u00fcr Folgen diese Dummheit mit sich bringen konnte, also ging ich an diesem Tag auf Nummer sicher.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Als sich Martha Coopers Leben ver\u00e4nderte<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Zeit, in der Cooper diese Fotografien machte, ver\u00e4nderte ihr Leben, als sie einen Tauben z\u00fcchtenden Jungen namens Edwin traf. Unter dem Namen er au\u00dferdem Graffiti. Cooper, bereits ein Fan von politischen Graffiti, war nicht in der Lage, die Schrift an der Wand nicht entziffern \u2013 bis Edwin sie einweihte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone wp-image-44041 size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"638\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/webCooperWebUN03-960x638.jpg\" alt=\"Martha Cooper's New York State of Mind: 180th Street platform, Bronx, NYC 1980 photo \u00a9 Martha Cooper\u2060\u2800\" class=\"wp-image-44041\" srcset=\"https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/webCooperWebUN03-960x638.jpg 960w, https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/webCooperWebUN03-640x426.jpg 640w, https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/webCooperWebUN03-768x511.jpg 768w, https:\/\/urban-nation.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/webCooperWebUN03.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><figcaption>180th Street platform, Bronx, NYC 1980 photo \u00a9 Martha Cooper\u2060\u2800<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>&#8222;Es war wie der Stein von Rosette&#8220;, sagt Cooper. &#8222;Er erkl\u00e4rte: &#8218;Mein Name ist HE3: hier ist er in meinem Notizbuch, und ich bringe ihn an die Wand. Ich dachte: &#8218;Oh, ich verstehe. Das sind Namen.&#8216; Das war eine Offenbarung: Man konnte Tags erkennen. Ich hatte gro\u00dfes Gl\u00fcck, dass HE3 DONDI kannte, denn er sagte: &#8218;Ich kann dich einem K\u00f6nig vorstellen.'&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>In der Folge dieser Begegnung wurde Geschichte geschrieben. 1980 k\u00fcndigte Cooper ihren Job bei der <em>New York Post<\/em>, um Vollzeit Graffiti zu dokumentieren. Sie dachte nicht einen Augenblick daran, dass ihre Arbeit die Welt ver\u00e4ndern w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Photos by Martha Cooper<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autorin: Miss Rosen F\u00fcr das URBAN NATION Museum Freiheit, Kreativit\u00e4t und Innovation \u2013 das sind die wichtigsten Merkmale von Martha Coopers Reise um den Globus innerhalb der letzten 60 Jahre. 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