Danny Vines

Manchester / England

Als interdisziplinärer Künstler arbeitet Danny Vines, geboren 1986 in Manchester, England, vorwiegend in den Bereichen Skulptur, Video und Performance. In seiner Praxis verarbeitet er die menschliche Gestalt und verweist darin auf entfernte und manchmal alles verzehrende mentale Muster und Verhaltensweisen, in denen man sich gewohnheitsmäßig verfangen kann. […]

Biographie / Danny Vines

Als interdisziplinärer Künstler arbeitet Danny Vines, geboren 1986 in Manchester, England, vorwiegend in den Bereichen Skulptur, Video und Performance. In seiner Praxis verarbeitet er die menschliche Gestalt und verweist darin auf entfernte und manchmal alles verzehrende mentale Muster und Verhaltensweisen, in denen man sich gewohnheitsmäßig verfangen kann. Mit einem Schwerpunkt auf der Auseinandersetzung mit dem Material und der Verwendung weggeworfener Objekte von den Straßen der Stadt, verhandeln seine Arbeiten die Grenzen der skulpturalen menschlichen Form und konvergiert an der Grenze zwischen Emotion und Verhalten, verkörperter Aktion und künstlerischem Ausdruck.

Über das Kunstprojekt

Parallax

Danny Vines‘ skulpturale und performative Arbeiten erforschen die Verbindung zwischen somatischer Erinnerung und dem physischen Körper als emotionales Zentrum, wobei sie die Haut als potentielles Übertragungsmedium untersuchen. Sie betrachten den resthaften Charakter von Erinnerung und Emotion und untersuchen mögliche Wege der Übertragung sowohl zwischen als auch über Körper hinweg.

Danny Vines fragmentierte menschliche Formen schwanken zwischen privaten Momenten mit sich selbst und einem anderen. Ohne sich festzulegen untersuchen sie die Vorstellung von emotionaler Intimität und der körperlichen Beziehung, die man mit seiner Vergangenheit hat und beziehen dabei auch die Zuverlässigkeit der Erinnerung und die unbewusste Erfindung mit ein. Indem Vines die potentielle Wahrheit und Fiktion miteinander verweben, setzt er sich mit der Greifbarkeit einer Vergangenheit auseinander, die der Verstand erfinden, unterdrücken, sich davon distanzieren oder vergessen kann.