Dylan Mitro, geboren 1995 in Toronto, Kanada, hat sich durch Fotografie und Filmkunst dem Erzählen queerer Geschichten gewidmet und entdeckte diese kreative Ausdrucksform für sich zuerst im LGBTQIA+-Nachtleben von Toronto. Dylan entwickelte ein tiefes Interesse an queeren Geschichten, unter anderem […]
Dylan Mitro, geboren 1995 in Toronto, Kanada, hat sich durch Fotografie und Filmkunst dem Erzählen queerer Geschichten gewidmet und entdeckte diese kreative Ausdrucksform für sich zuerst im LGBTQIA+-Nachtleben von Toronto.
Dylan entwickelte ein tiefes Interesse an queeren Geschichten, unter anderem bei der Recherche in LGBTQIA+-Archiven. Fotografie ist ein Werkzeug, das Dylan als Instrument nutzt, um das zeitgenössische queere Leben durch eine Linse voller Fantasie und Nostalgie zu beobachten und zu veranschaulichen.
Über das Kunstprojekt
Während des Aufenthalts in Berlin recherchiert Dylan in den LGBTQIA+-Archiven der Stadt und konzentriert sich dabei auf das historische Nachtleben und die Gemeinschaftsräume der 1980er und 1990er Jahre in Berlin.
Um auch die räumlichen Dimensionen und Zusammenhänge der queeren Geschichten zu erfassen, die in den Archivmaterialien stecken, greift Dylan dieses erneut auf und kartiert vergessene Landschaften mithilfe von Druckkunst und Fotografie. Ziel ist die Verdeutlichung der Dualität der positiven Emotionen von queerer Gemeinschaft, Liebe und Vergnügen im Kontrast zu tiefgründigeren Erzählungen von Trauer.
Dylan erhielt durch die erstmalige Vergabe des Martha Cooper-Stipendiums für Dokumentarfotografie der Stiftung Berliner Leben die Möglichkeit, das Kunstprojekt hier in Berlin umzusetzen. Wir freuen uns sehr, dass Dylan Teil dieses Jahrgangs ist.
Fotos: Galya Feierman