C-Wall von Omabunker: Wir sind jetzt

  • by Constanze von Marlin

Im Sommer 2026 erweiterte der Omabunker seine bereits 2025 entstandene Community Wall in der Frobenstraße. Im Mittelpunkt stehen die Bewohnerinnen und Bewohner selbst. Sie gestalten den öffentlichen Raum mit und machen ihre Präsenz sichtbar. Die Fotos entstanden im Boxclub Isigym e.V. in der Potsdamer Straße, einem langjährigen Partner der Stiftung Berliner Leben. In der besonderen Atmosphäre des Boxclubs entstanden großformatige Schwarz-Weiß-Porträts, die anschließend als Paste-ups auf die Fassade gebracht wurden. Die selbstbewussten Gesichter verleihen der Wand eine starke, persönliche Präsenz.

Das Projekt macht ältere Menschen sichtbar, die im Stadtbild häufig übersehen werden. Die Porträts stehen für Selbstermächtigung, Selbstbewusstsein und Lebensfreude. Sie zeigen ältere Menschen als aktive und selbstbestimmte Teilnehmende des städtischen Lebens. Die Community Wall ist damit mehr als eine künstlerische Gestaltung des öffentlichen Raums: Sie erzählt von den Menschen im Kiez und setzt ein Zeichen für Sichtbarkeit, Zusammenhalt und ein selbstbestimmtes Leben.

Das Projekt wurde mit Unterstützung des Programms Stadtraum!Plus der Stiftung Berliner Leben realisiert und steht beispielhaft für die partizipative Arbeit von URBAN NATION.

Fotos: Stiftung Berliner Leben