Agata Mendziuk

Agata Mendziuks Leben und Werk befindet sich in ständigem Wandel. Aufgewachsen und ausgebildet in zwei kulturell unterschiedlichen Regionen Polens (Zagłębie und Schlesien), erkannte sie schnell, dass ein Wechsel der Umgebung ein besseres Verständnis für andere und sich selbst ermöglicht. Nach […]

Biographie / Agata Mendziuk

Agata Mendziuks Leben und Werk befindet sich in ständigem Wandel. Aufgewachsen und ausgebildet in zwei kulturell unterschiedlichen Regionen Polens (Zagłębie und Schlesien), erkannte sie schnell, dass ein Wechsel der Umgebung ein besseres Verständnis für andere und sich selbst ermöglicht. Nach ihrem Abschluss an der Akademie der Bildenden Künste in Kattowitz zog sie nach Warschau und nahm eine Stelle als Assistentin in einem Fotostudio an, um ihre künstlerischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Als nächsten Schritt schuf und präsentierte sie Projekte in ganz Europa und den USA und reiste zu den Ausstellungen, wann immer möglich, um mit dem Publikum in Kontakt zu treten. Im Rahmen des Fresh A.I.R.-Programms erfüllt sich Agata ihren Traum, diese Reise in Berlin fortzusetzen und mit der örtlichen kreativen Community zu interagieren.

Agatas künstlerische Arbeit dreht sich um eine Vielzahl von sozialen Themen, von der Bedeutung familiärer Bindungen bis hin zum Einfluss der Technologie auf den Menschen. Sie sucht ständig nach neuen und überzeugenden Wegen, diese Geschichten zu erzählen. Ihre Arbeit beginnt oft mit Recherche und Fotografie, die dann durch andere Medien oder die Weiterentwicklung des kreativen Prozesses ergänzt werden, um die Botschaft des Projekts bestmöglich zu vermitteln.

Agata hat Stipendien von der Stiftung Berliner Leben, dem Internationalen Sommeratelier Aschersleben (Deutschland), vom Ministerium für Kultur und Nationales Erbe, vom Marschall der Woiwodschaft Schlesien und vom Adam-Mickiewicz-Institut (Polen) erhalten und ihre Arbeiten in zahlreichen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt.

Über das Kunstprojekt

Das Projekt More Human konzentriert sich auf die Definition von Menschlichkeit im Kontext der Interaktionen zwischen Menschen und Künstlicher Intelligenz (KI) sowie auf die Verantwortung für die Entwicklung dieser Technologie. Durch Studien und Kooperationen mit verschiedenen kreativen KIs erforscht die Künstlerin, wie die Technologie den Menschen beeinflusst und wofür der Mensch die Technologie nutzt. Diese Arbeit wird in ein vielschichtiges Projekt münden, das Forschung, Vorträge über KI und bildende Kunst verbindet.

Fotos: Galya Feierman