Andreas Langfeld (DE)

Andreas Langfeld studierte an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er arbeitet mit Fotografie und Film im Feld des Dokumentarischen. 2016 zeigte er eine Einzelausstellung im Museum Ostwall in Dortmund. Seine Arbeiten wurden zudem in verschiedenen Gruppenausstellungen gezeigt, wie dem […]

Biographie / Andreas Langfeld (DE)

Andreas Langfeld studierte an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er arbeitet mit Fotografie und Film im Feld des Dokumentarischen. 2016 zeigte er eine Einzelausstellung im Museum Ostwall in Dortmund. Seine Arbeiten wurden zudem in verschiedenen Gruppenausstellungen gezeigt, wie dem F/Stop Festival für Fotografie in Leipzig, der Biennale für aktuelle Fotografie in Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg, sowie im Centre Pompidou, Paris.

Über das Kunstprojekt

„Begegnungen in einer postmigrantischen Gesellschaft (die leider nicht in der Lage ist, Rassismen zu überwinden) – So könnte der Untertitel der Arbeit lauten, die für diese Residency entstehen soll. Die Lebensrealitäten von Menschen, die nicht als weiße Deutsche gelesen werden, unterscheiden sich deutlich von meiner als privilegierte Person. Fotografie ist ein Werkzeug der Annäherung, das ich einsetzen möchte, um Menschen kennenzulernen und mit ihnen in den Austausch zu kommen. Der inhaltliche Fokus der Arbeit liegt auf den Begegnungen, den Gesprächen auf Augenhöhe und dem Zuhören. Im bildnerischen Fokus stehen dabei Portraits und Beschreibungen von Orten, die prägend für die Protagonist*innen der Arbeit sind. Zentral in der Auseinandersetzung mit den Orten und Stadt, ist die Frage nach Sicherheit und die Selbstrepräsentation im urbanen Raum als Empowerment. Parallel interessiert mich wie der gesellschaftliche Diskurs zum Thema Rassismus im Stadtbild öffentlich verhandelt wird. Meine Haltung und das Konzept dieser Arbeit implizieren einen kritischen Blick auf Rassismus, Repression und soziale Ungleichheit und jederzeit auch eine kritische Selbstreflexion in meiner eigenen Aufarbeitung mit diesen Themen. Mir ist die Problematik bewusst, die die Arbeit an dem Thema aus meiner privilegierten Perspektive mit sich bringt. Solidarisch zu sein sollte nicht bedeuten, an einer bestimmten Stelle stehen zu bleiben, weil die Auseinandersetzung für mich zu schwierig und unbequem sein könnte. Die Arbeit soll als Input in dem gesellschaftlichen Diskurs funktionieren und versucht den Verhältnissen, die uns ungleich machen, etwas entgegenzusetzen. Mit dieser Arbeit möchte ich lernen.“ (Andreas Langfeld)