Mots

Portugal / Polen

Das Künstlerduo Mots besteht aus Diogo Ruas (Portugal), Maler und Illustrator, und Jagoda Cierniak (Polen), Fotografin und Projektkoordinatorin. In ihrer Zusammenarbeit verschmelzen ihre individuellen Ansätze, die von Diogos Erfahrung als urbanem Künstler und Jagodas Engagement in sozialen Basisinitiativen und Kunstprojekten geprägt sind. […]

Biographie / Mots

Das Künstlerduo Mots besteht aus Diogo Ruas (Portugal), Maler und Illustrator, und Jagoda Cierniak (Polen), Fotografin und Projektkoordinatorin.

In ihrer Zusammenarbeit verschmelzen ihre individuellen Ansätze, die von Diogos Erfahrung als urbanem Künstler und Jagodas Engagement in sozialen Basisinitiativen und Kunstprojekten geprägt sind.
Mots‘ Arbeit umfasst dutzende Wandbilder. Ihre Werke wurden in einer Reihe von Publikationen, auf Urban Art-Festivals und in Gruppen- und Einzelausstellungen in Portugal und im Ausland gezeigt. Die Faszination des Paares für die abstrakten und realistischen Spielräume ist in ihren Werken, die Leinwände, großformatige Wandbilder und interdisziplinäre Projekte umfassen, deutlich zu erkennen.

Über das Kunstprojekt

Objectum

In ihrem Projekt „Objectum“ behandelt das Duo die These, dass alle Menschen sich im Grunde gleichen. So können Assoziationen dazu, was als „mein Ort“, „mein Zuhause“, „meine Straße“ bezeichnet wird, universell sein. In persönlichen Artefakten kann für alle etwas Vertrautes und Emotionales stecken. Für das Projekt sucht Mots nach Objekten, die persönliche Geschichten erzählen und die Basis für einen künstlerischen Transfer in eine „visuelle Erzählung“ bilden. In diesen Erzählungen stehen sich Abstraktion und Realismus gegenüber.

Um ihre Ideen zu transportieren, sind für die Künstler Formen das Ausdrucksmittel der Wahl. Formen sind neutral und nicht konnotiert. Abstrakte Blöcke können als eine Sprache fungieren, die von allen auf eine eigene Weise gelesen werden kann. Dabei hat jede der möglichen Interpretationen ihre Berechtigung.

Mots strebt nach einer universellen Sprache, sichtbar gemacht an Orten, die allen gemeinsam gehören. Mit ihrer Arbeit wollen sie den Fokus verschieben, weg von den Unterschieden und hin zu den Verbindenden Elementen und Geschichten.