Pietro Ruffo

Pietro Ruffo (*1978, Rom) studierte Architektur an der Universität Rom, bevor er 2010 ein Forschungsstipendium an der Italian Academy for Advanced Studies an der Columbia Universität in New York erhielt. 2009 gewann er den Kairo-Preis und 2010 den New-York-Preis. Die […]

Biographie / Pietro Ruffo

Pietro Ruffo (*1978, Rom) studierte Architektur an der Universität Rom, bevor er 2010 ein Forschungsstipendium an der Italian Academy for Advanced Studies an der Columbia Universität in New York erhielt. 2009 gewann er den Kairo-Preis und 2010 den New-York-Preis.

Die Auseinandersetzung mit dem Bild ist für ihn ein Mittel zur Annäherung an eine Forschung, die aus einer Reihe philosophischer, sozialer, ethischer und entwicklungspolitischer Überlegungen hervorgeht, Diese verbindet er durch eine tiefergehende Ebene und einen roten Faden, der sich aus seiner Ausbildung als Architekt ableitet.

Seine Zeichnungen und seine künstlerische Praxis sind Forschungsinstrumente. Mit ihnen analysiert er historische und zeitgenössische Entwicklungen. Der Fokus liegt dabei besonders auf der Beobachtung von Umweltveränderungen, sozialen Prozessen, urbanen Transformationen und Landschaften, die durch Konstellationen, geometrische Strukturen, Spuren und Schrift entstehen. Das Ergebnis ist ein vielschichtiges Werk, in dem vielfältige Lesarten und semantische Ebenen die Grenzen der Universalität ausloten, insbesondere im digitalen und individuellen Bereich.

Zu seinen wichtigsten Museumsausstellungen der letzten Jahre zählen: Palazzo delle Esposizioni, Rom; die Biennale von Venedig, Italien; Die Vatikanischen Museen, Vatikanstadt; Museu de Arte Contemporânea da Universidade de São Paulo, Brasilien; Galleria Borghese, Italien; Zhejiang Art Museum (ZAM), Hangzhou, China; MUSA Museo de las Artes de la Universidad de Guadalajara, Mexiko; IA&A AT HILLYER, Washington DC, USA; MAXXI – Museo nazionale delle arti del XXI secolo, Italien; Galleria Nazionale d’Arte Moderna, Italien; Nationalmuseum Bardo, Tunis, Tunesien; Indian Museum, Kalkutta, Indien; Reggia Contemporanea, Villa Reale di Monza, Italien; Triennale di Milano, Italien; Biblioteca Apostolica Vaticana, Vatikanstadt.

Ruffos Werke finden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen, darunter die Vatikanischen Museen, das MAXXI, die Sammlung Farnesina (italienisches Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit), die Kunstsammlung des Quirinals – Präsidentschaft der Italienischen Republik, das MIMS, die Fondazione Roma Tre, UniCredit, die Deutsche Bank sowie die italienischen Botschaften in Washington, Canberra und Vilnius.

Er erhielt verschiedene Stipendien und Aufträge, die es ihm ermöglichten, seine Arbeit im öffentlichen Raum auf internationaler Ebene auszuweiten. Zu seinen Erfolgen zählen eine ortsspezifische Installation für die Bibliothek des Quirinals, die „Murales dei 640 metri quadrati“, ein 640 Quadratmeter großes Wandbild auf der Piazza Venezia in Rom, eine bedeutende Installation für die 60. Internationale Kunstausstellung der Biennale von Venedig sowie eine Reihe von Werken, die für die Expo Osaka in Japan in Auftrag gegeben wurden.

Künstlerporträt von Simona Poncia

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Pietro Ruffo / Jan Bauer 4. Juli – 18. Oktober 2026URBAN NATION ProjektraumBülowstraße 97, 10783 Berlin Eröffnungsevents:Artist Talk in der Italienischen Botschaft: Donnerstag, 2. Juli 2026, 18 UhrAusstellungseröffnung: Freitag, 3. Juli 2026, 19 Uhr Ein Projekt vonStiftung Berliner Leben /