Martha Cooper: Taking Pictures | The Opening

  • by Team Urban Nation

So war das Eröffnungswochenende der Ausstellung „MARTHA COOPER: TAKING PICTURES“:  Nach einem Monat Schließzeit erstrahlt das Museum seit vergangenem Freitag, dem 2. Oktober 2020, in neuem Glanz. Mit der von Jaime Rojo und Steven P. Harrington (Brooklyn Street Art) kuratierten Ausstellung öffnete das URBAN NATION Museum seine Türen endlich wieder für Besucher*innen – die Retrospektive wurde trotz der durch die COVID-19-Pandemie bedingten Einschränkungen begeistert aufgenommen. (more…)

YouTube
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iTWFydGhhIENvb3BlcjogVGFraW5nIFBpY3R1cmVzIiB3aWR0aD0iNTAwIiBoZWlnaHQ9IjI4MSIgc3JjPSJodHRwczovL3d3dy55b3V0dWJlLW5vY29va2llLmNvbS9lbWJlZC9acm01QWhTbTVKOD9mZWF0dXJlPW9lbWJlZCIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93PSJhY2NlbGVyb21ldGVyOyBhdXRvcGxheTsgY2xpcGJvYXJkLXdyaXRlOyBlbmNyeXB0ZWQtbWVkaWE7IGd5cm9zY29wZTsgcGljdHVyZS1pbi1waWN0dXJlIiBhbGxvd2Z1bGxzY3JlZW4+PC9pZnJhbWU+

Mit „Martha Cooper: Taking Pictures“ präsentiert das URBAN NATION Museum die weltweit umfassendste Retrospektive des fotografischen Werks Martha Coopers. Die Ausstellung zeichnet mithilfe von Fotografien und persönlichen Gegenständen Coopers Leben nach – angefangen von ihrer ersten Kamera im Jahr 1946 bis hin zu ihrem heutigen Renommee als eine der ersten Dokumentaristinnen der Graffiti- und Street-Art-Bewegung.

Die anhaltende COVID-19-Pandemie stellt uns alle vor teilweise unvorhersehbare Herausforderungen. Dabei hat die Gesundheit der Besucher*innen und Mitarbeiter*innen des URBAN NATION Museums größte Priorität. Um lange Wartezeiten vor dem Museum zu vermeiden, kam am Freitag auch erstmals unser digitales Ticketsystem zum Einsatz!

Urban Nation Museum. Martha Cooper: Taking Pictures. New Exhibition. Urban Art. Street Art. Photography.

FACETTENREICHE SCHWERPUNKTEDie Ausstellung zeigt in einzelnen Kapiteln ausgewählte Arbeiten aus Coopers Lebenswerk, darunter viele bisher unveröffentlichte Bilder. Ein besonderes Augenmerk gilt Martha Coopers ausgiebigen Reisen, Kindern im Spiel mit selbstgebauten Spielzeugen und dem künstlerischen Umfeld der Fotografin. Präsentiert werden 35 der sogenannten „Remixe“, die von Künstler*innen auf der Basis von Martha Coopers Fotografien, aber auch als Hommage auf sie und ihr Œuvre erstellt wurden. Die Besucher*innen erhalten außerdem einen exklusiven Einblick in Coopers Sammlung von Skizzenbüchern („Black Books“) und Erinnerungsstücken.

Urban Nation Museum. Martha Cooper: Taking Pictures. New Exhibition. Urban Art. Street Art. Photography.

INTERAKTIVE AUSSTELLUNGIm Eingangsbereich der Ausstellung lag ein Black Book, in dem die Besucher*innen sich während des Eröffnungswochenendes mit einem Gruß an Martha Cooper verewigen konnten. Bereits im Vorfeld der Ausstellung wurde über die sozialen Medien des Museums zur Einsendung handgemachter Sticker aufgerufen. Die Wall wurde während des gesamten Wochenendes fleißig beklebt. Stickerheads aus aller Welt sind während der Laufzeit weiterhin dazu eingeladen Aufkleber zu schicken oder beim Ausstellungsbesuch einfach selbst zu kleben.

Auf Tablets können weiterführende Informationen zu zahlreichen Exponaten sowie rund 1.200 zusätzliche Bilder abgerufen werden. Außerdem steht den Besucher*innen gegen eine Leihgebühr ein umfangreicher Audioguide zur Verfügung. Die Geräte werden regelmäßig von unserem Personal desinfiziert.

Urban Nation Museum. Martha Cooper: Taking Pictures. New Exhibition. Urban Art. Street Art. Photography.

Der ausstellungsbegleitende Katalog mit Essays von Carlo McCormick, Steve P. Harrington und Jaime Rojo, Sean Corcoran, Susan Welchman, Akim Walta, Nika Kramer und Jan Sauerwald ist seit Freitag im Museum erhältlich. Das Hardcover ist vollgepackt mit nie vorher gezeigten Bildern der Fotografin, spannenden Interviews und Geschichten über Martha Cooper sowie Würdigungen vieler Wegbegleiter.RESPEKTVOLLES MITEINANDER

Besonders positiv hervorzuheben war die Bereitschaft aller Eröffnungs-Teilnehmer*innen die Gesundheits-und Hygienevorschriften einzuhalten. Da die Zahl der Personen, die sich gleichzeitig im Haus aufhalten dürfen, reguliert ist, konnten auch während der Eröffnung Sicherheitsabstände problemlos eingehalten werden. Die zahlreichen Desinfektionsstationen innerhalb der Ausstellung wurden großzügig genutzt. Wir freuen uns über eure Unterstützung in Bezug auf die Einhaltung der Gesundheitsvorschriften und euer Verständnis für eventuelle Einschränkungen.

Alle Beteiligten der Ausstellung, sowohl das Team vor Ort als auch Martha Cooper und die Kuratoren in New York, sind sehr zufrieden mit den ersten Tagen der Ausstellung. Auf zehn spannende Monate mit „Martha Cooper: Taking Pictures“ im URBAN NATION Museum!

Fotos: Nika Kramer